Neues aus der IFL

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Mitgliederversammlung und Wissenschaftlicher Beirat

In der Mitgliederversammlung am 8. September 2020 wurde Dr. Oliver Kempkes, KULI Hebezeuge – Helmut Kempkes GmbH, wieder in den Vorstand gewählt.

Die IFL-Mitglieder gedachten darüber hinaus dem im August verstorbenen Heinz Helmut Kempkes, der an der Gründung der Forschungsgemeinschaft 2005 maßgeblich mitwirkte und mit seinem Engagement die Arbeit der IFL und des Fachverbands intensiv mitgestaltete.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung tagte der Wissenschaftliche Beirat. Drei Projekte erhielten nach der Begutachtung dessen Zustimmung:

  • "Effizienz- und Leistungssteigerung durch bessere Koordination und Steuerung von Flotten autonomer Fahrzeuge mit Künstlicher Intelligenz“
    Das Projekt des Instituts für Technische Logistik der Technischen Universität Hamburg unter Prof. Dr.-Ing. Jochen Kreutzfeldt adressiert Anwender und Anbieter von autonomen Fahrzeugen in der Intralogistik und erforscht, wie sich mithilfe von KI die Steuerung von Fahrzeugen In- und Outdoor optimieren lässt. Ziel ist es, damit den Automatisierungsgrad zu erhöhen.
     
  • „Automatisierte Bestandserfassung in der Produktion durch optionale Sensormodule für regelmäßig verkehrende Fördermittel“
    In diesem Projekt geht es um die Erforschung einer optischen Sensorlösung, die nach dem Gemba-Prinzip des Lean-Ansatzes aktuelle Bestände in der Produktion vollautomatisch er-fasst. Der Nutzen für kleine und mittlere Unternehmen in der Rolle als Anwender liegt primär in der potenziell kosteneffizienten Umsetzung einer hochzyklischen Bestandserfassung in der Produktion ohne Infrastrukturmaßnahmen. Es forscht das Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF) der Technischen Hochschule Ingolstadt unter Prof. Dr. rer. Pol. Peter Schuderer.
     
  • „Seilkraftregelnde Hubwerke für innovative Kransysteme mit gesteigerter Seilbetriebsdauer“
    Wie lassen sich Betriebs- und Lebensdauer von Drahtseilen in Anwendungen mit Mehrlagenwicklung erhöhen? Dieser für Kransysteme wichtigen Frage geht das Forschungsprojekt der Technischen Universität Dresden unter Prof. Dr.-Ing. habil. Thorsten Schmidt nach. Mit dem Forschungsvorhaben soll erreicht werden, dass KMU risikoarm seilkraftregulierende Hubwerke zur Entwicklung innovativer Produkte verwenden können, die sich durch eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit auszeichnen.